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In den Topf geguckt

Der KOCH:ART Blog

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Das Vitamin D, das für uns Menschen am wichtigsten ist, ist das D3, das Cholecalciferol. Es zählt zu den sogenannten fettlöslichen Vitaminen und kann daher vom Körper am besten in Gegenwart von Fett aufgenommen werden. Praktischerweise sind wir Menschen in der Lage dieses Vitamin auch selbst zu bilden. Dafür braucht es aber ein paar Voraussetzungen: Sonnenschein, den regelmäßigen Aufenthalt im Freien und ein wenig freie Haut, auf die die Sonnenstrahlen treffen können.

 Das Vitamin D kommt in nennenswerten Mengen in tierischen Lebensmitteln vor. Vor allem die fetthaltigen Fische, wie Hering, Lachs oder Aal sind reich an diesem Vitamin (7 - 25 Mikrogramm/100g Lebensmittel). Aber auch in Eiern finden wir einen mitteren Gehalt von Vitamin D, nämlich 2,9 Mikrogramm/100g Lebensmittel. (Quelle: Claus Leitzmann: Vegetarische und vegane Ernährung, 2020). Pflanzliche Lebensmittel spielen hier eher eine untergeordnete Rolle, daher wird besonders Veganern häufig empfohlen, dieses Vitamin zu substituieren.

Vitamin D ist hauptsächlich für die Einschleusung von Calcium in die Zellen verantwortlich und trägt somit zur Bildung und Stärkung der Knochen bei. Es stärkt über verschiedene Stoffwechselwege aber auch das Immunsystem und kann in diesem Zusammenhang einen vorbeugenden Effekt bei bestimmten Erkrankungen wie Dickdarmkrebs, Schuppenflechte, Bluthochdruck, Diabetes Typ2 oder Rheuma haben. (Quelle: Claus Leitzmann: Vegetarische und vegane Ernährung, 2020)

Wie alle fettlöslichen Vitamine, kann auch das Vitamin D überdosiert werden und im schlimmsten Fall zu Verkalkungen führen. Also die zugeführte Menge immer mit einem Arzt abklären.